Nicht selten führen solche Fragen zu Konflikten mit dem anderen Spielpartner, die dann ausgetragen und verarbeitet werden müssen. Dadurch machen sie Erfahrungen im emotionalen Bereich, wie Freude über den Gewinn, Trauer über die Niederlage oder einfach Wut und Enttäuschung. Sie müssen lernen, alle diese Emotionen zu verarbeiten und auf sie zu reagieren, dabei müssen sie darauf achten, gültige Regeln (nicht hauen, treten, schlagen…) nicht zu verletzen, sondern Wut und Enttäuschung anderweitig zu verarbeiten.
Im gemeinsamen Spiel treten die Kinder miteinander in Kontakt, sie kommunizieren untereinander, was wiederum zur Förderung und oft auch zum Erwerb der deutschen Sprache führt. Das gemeinsame Spielen erleichtert es, neue Kontakte zu knüpfen, Kinder kennen zu lernen und sich einen neuen Freundeskreis aufzubauen. Für die Kinder steht dabei an erster Stelle, dass das Spielen Spaß macht. Sie haben Freude dabei, sich auszuprobieren, neue Spiele kennen zu lernen und in ihrer eigenen Spielwelt zu versinken. Bei kaum einer anderen Gelegenheit macht ihnen das Lernen soviel Spaß wie beim Spielen.
