Märchen in unserer Kindertagesstätte

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Das Thema zum diesjährigen Karneval lautet in diesem Jahr: „ Märchen“
In allen Räumen unserer KiTa wurde märchenhaft dekoriert und durch die Ideen und die Kreativität der Kinder Stück für Stück erweitert.
Ein Fernsehgerät kann zwar Geschichten, aber es kann keine Wärme vermitteln, z.B. durch Anlehnen, Aufmerksamkeit und persönliche Zuwendung Geborgenheit schenken. Wenn wir den Kindern Märchen erzählen oder vorlesen, erleben wir eben diesen phantasiereichen Funken, der bei den Kindern überspringt.

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Die Sprachentwicklung und folglich die psychische und physische Entwicklung wird durch erzählte Märchen gefördert. Kinder gehen im Gedanken den Geschichten nach, spielen das Erzählte im Rollenspiel nach und tauschen sich darüber aus.
Die Sprache des Märchen regt die bildhafte Phantasie an - sich vorzustellen, wie etwas aussieht, auch wenn ich es nicht unmittelbar sehen und anfassen kann. Die Kinder machen Erfahrungen mit Wörtern, die Eigenschaften beschreiben - z.B. ,,Plötzlich befand sich auf einer saftig grünen Wiese, mit zartblauen und rosafarbenen Blumen, die so lieblich dufteten wie süßer Honig.“ Das Fernsehen dagegen zeigt die grüne Wiese … - und fertig. Solche Beschreibungen sind später wichtig, um sich detaillierter auszudrücken, Gefühle in Worte zu fassen und schließlich den eigenen Sprachschatz zu erweitern.

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Kinder leben in einer Phantasiewelt, die Erwachsenen häufig durch rationale ernüchternde Aufklärungen abhanden gekommen ist. Dies bemerken wir auch bei ihren spontanen Rollenspielen.
Lassen wir dem Kind dabei seinen freien Lauf und lassen uns auf diese Weise zurückversetzen in eine längst versunkene Welt!
Kinder identifizieren sich mit Märchengestalten durch Rollenspiele, tanzen und singen. Wer sich in Märchengestalten verlieren kann und seine Geschichten selbst erfindet, bringt später auch die nötige Kreativität auf, um selbständig Probleme zu lösen.
Die Gefühlswelt des Kindes wird angesprochen sowie die moralischen Werte z.B. Frau Holle : Wer fleißig ist, wird belohnt. Sternentaler : Wer teilt, wird zurückbekommen.

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Unsere Kultur ist voll von solchen Märchenbildern, die das Regelwerk des Miteinanders beschreiben. Es ist wichtig für Kinder, dass Märchen gut ausgehen. Kinder sollen hören und spüren, dass es sich lohnt sich für etwas einzusetzen und sich nicht entmutigen lassen. Sie entwickeln daraus eine positive Haltung dem Leben gegenüber.
Die kindliche Ausdrucksfähigkeit wird durch Rollenspiele angeregt, wenn durch verbale Nacherzählungen die Geschichten nachempfunden werden. Märchensingspiele, feinmotorische Ausdrucksfähigkeit durch Malen und Basteln zu Märchenthemen, emotionale Ausdrucksfähigkeit, durch das Schlüpfen in eine fremde Rolle .
 
Ist es nicht eine unglaubliche Schwarzweißmalerei durch Gut und Böse?

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Nein, denn bei Kindern in diesem Alter herrscht eine Art magisches Denken vor. Es kann zunächst nur in Recht und Unrecht unterscheiden. Feinheiten werden erst später herausgebildet.
So lassen Sie sich in unserer Halle auf „Dornröschen“ ein, die Sonnengruppe lädt zur „Prinzessin auf der Erbse“ , die Wolkengruppe zu „ Frau Holle“, die Sternegruppe zu „ Rapunzel“ und die Mondkinder zu „ Hänsel und Gretel“ ein.

Wir freuen uns über das spannende Projekt mit Ihren Kindern.
Ihre Grashüpfer Mitarbeiter

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